Am 10. Juni 2026 gastierte das Demokratietheater mit dem Stück „UNSERE DEMOKRATIE“ in der Aula unserer Schule. Die Veranstaltung richtete sich an die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 und bot eine besondere Mischung aus Theater, Musik und multimedialer Inszenierung.
Das Stück nahm das Publikum mit auf eine Reise durch die Geschichte der deutschen Demokratie – von den ersten Forderungen nach Freiheit und Mitbestimmung im Jahr 1848 bis hin zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Dabei wurde deutlich, wie wertvoll, aber zugleich auch verletzlich demokratische Strukturen sein können.
Besonders eindrucksvoll war die moderne und abwechslungsreiche Gestaltung der Aufführung. Das Musiktheaterstück verband Tanz und Musik mit KI-generierten Texten, einer szenischen Audioproduktion und einer stimmungsvollen Lichtinstallation. Dadurch entstand eine besondere Atmosphäre, die die Zuschauerinnen und Zuschauer emotional ansprach und zum Nachdenken anregte.
Einen wichtigen Beitrag dazu leistete Carola Herz mit ihrem Saxophonspiel. Ihre Melodien begleiteten die einzelnen Szenen und verstärkten die Wirkung der dargestellten Ereignisse. Besonders eindrucksvoll wurde die musikalische Gestaltung etwa bei der Darstellung der Schrecken des Zweiten Weltkriegs.
Auch Schauspielerin und Tänzerin Lena Kirchner beeindruckte das Publikum. Sie verkörperte die deutsche Demokratie selbst und stellte deren Entwicklung und Herausforderungen durch Schauspiel und Choreografie dar.
Das Ziel des Stücks war es nicht, reine Fakten zu vermitteln oder zu belehren. Vielmehr sollte Demokratie als etwas dargestellt werden, das alle Menschen betrifft und aktiv gestaltet werden muss. Die Aufführung machte deutlich, dass Demokratie keine abstrakte Idee ist, sondern vom täglichen Handeln und vom Einsatz jedes Einzelnen lebt.
Das Gastspiel des Demokratietheaters war eine interessante und abwechslungsreiche Veranstaltung, die viele Denkanstöße gab und den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung demokratischer Werte auf kreative Weise näherbrachte. Ermöglicht wurde sie durch Moritz Eichin und die Unterstützung durch den Förderkreis.
Text: K. Ziegler, RS Rheinmünster
Fotos: Kristina Merk, RS Rheinmünster