Der letzte Tag der Bildungsreise startete früh: Nach dem Frühstück wurden die Koffer im Bus verstaut, bevor wir zur Ständigen Vertretung Deutschlands bei der EU aufbrachen.

Nach Sicherheitskontrolle und Akkreditierung erhielten wir einen Einblick in die tägliche Arbeit der Ständigen Vertretung. Eine Vertreterin des Referats für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erklärte, wie Deutschland seine Interessen in europäischen Entscheidungsprozessen einbringt – und wie viel diplomatische Abstimmung dahintersteckt.

Der nächste Programmpunkt führte uns zu einem europäischen Think Tank: dem Martens Centre. Dort sprach Peter Hefele, Policy Director, mit uns darüber, wie Think Tanks politische Debatten beeinflussen, welche Rolle Forschung und Netzwerkbildung spielen, und wie europäische Zukunftsthemen strategisch begleitet werden. Hier wurde klar: Politik entsteht nicht nur in Parlamenten und Räten – sondern auch in den Köpfen und Konzepten politischer Forschungsinstitute.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen hieß es Abschied nehmen. Um 13:00 Uhr startete die Rückfahrt, und gegen 20:00 Uhr erreichten wir schließlich wieder Rheinmünster – müde, aber bereichert um viele Eindrücke, Diskussionen und Erfahrungen.

Diese vier Tage haben uns Europa nicht nur nähergebracht – sie haben es greifbar gemacht. Wir haben gesehen, wie politische Entscheidungen entstehen, wer sie trifft und wie komplex, wichtig und spannend europäische Zusammenarbeit ist.

Eine Reise, die nachwirkt.

Wir danken der Konrad – Adenauer – Stiftung für die finanziellen Mittel und dem Europazentrum Baden-Württemberg für die Organisation. Insbesondere danken wir Frau Lana Mayer, die uns die ganze Woche begleitet hat.